Wiener Neustadt bewegt! Mit einem großen Fest feierte die Stadt Wiener Neustadt mit allen Mitwirkenden am 20.11. die überaus erfolgreiche Landesausstellung 2019. Bei einer symbolischen Fackelübergabe, dem Feuer der Begeisterung, von Wiener Neustadt an Marchegg in der Region Marchfeld, wo die Niederösterreichische Landesausstellung 2022 stattfinden wird, standen im Rahmen der Feierlichkeiten vor allem ein überaus erfreuliches Resümee und der äußerst zuversichtliche Ausblick in die Zukunft im Vordergrund.

„Mit dieser Veranstaltung haben wir einen würdigen Abschluss der unvergesslichen NÖ Landesausstellung 2019 in Wiener Neustadt und der Region gefeiert. In Wahrheit ist es jedoch kein Schluss, sondern ein Ausgangspunkt. Der Ausgangspunkt für die Positionierung der Stadt Wiener Neustadt als kulturtouristische Metropole. Die Region wiederum konnte ganz neue Gästeschichten ansprechen und wird davon in den nächsten Jahren ebenfalls massiv profitieren. Dafür war und ist diese Landesausstellung die Trägerrakete in eine positive Zukunft. Ich bedanke mich bei allen, die zum Erfolg der Landesausstellung beigetragen haben – sei es das Team der NÖ Landesausstellung, seien es die Vertreter der Achsen, seien es die Kooperationspartner in der Stadt oder seien es die Dutzenden Mitwirkenden vor Ort. Sie alle sind ein nicht wegzudenkender Teil dieses tollen Jahres 2019. Gleichzeitig wünsche ich der nächsten Landesausstellung in Marchegg genauso viel Erfolg für ihren Weg, der nun offiziell startet. Abschließend gratuliere ich auch St. Pölten zu allen kulturellen Initiativen und wünsche viel Glück für die Weiterentwicklung zur Landeskulturhauptstadt, deren Weg gerade erst begonnen hat“, so Wiener Neustadts Bürgermeister Klaus Schneeberger.

Ein Aufschwung in der Ausstellungsregion
Mit den 4 Kooperationspartnern, den 95 Gemeinden und den Menschen in der Region ist es eindrucksvoll gelungen in der gesamten Ausstellungsregion ein Feuer der Begeisterung auszulösen; gemeinsam machte sich dieses Netzwerk auf den Weg, wuchs zusammen und gab so der Landesausstellung 2019 ihr persönliches Gesicht. Dieses Zusammenrücken war auf dem Fest deutlich spürbar. Zu einem architektonischen Wahrzeichen sind durch die Revitalisierungen und Umbauten die Kasematten und das Museum St. Peter im Stadtbild von Wiener Neustadt geworden. Das Neukloster konnte neben der Wunderkammer auch erstmals die Bibliothek und das Refektorium einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Ebenso hat sich die Theresianische Militärakademie in der Burg erstmals zur Stadt hin geöffnet und war in geführten Rundgängen zu erkunden. Des Weiteren begeisterten diverse Highlightveranstaltungen wie z.b. das Regionsfest, das bunte Stadtfest oder die Genussmeile, welche von Mödling bis Bad Vöslau ging, viele Gäste und Einheimische.

Hohe Zufriedenheit beim Tourismus
„Aus touristischer Sicht war die Landesausstellung ein Ansporn in den Regionen, ihre Positionierung zu schärfen und darauf aufbauend gemeinsam mit uns als Tourismus-Organisation Angebote zu entwickeln, deren Strahlkraft und Aktualität weit über das Jahr 2019 hinaus gehen werden. Die Vernetzung der Stadt mit der Region hat wichtige Impulse erhalten, die es nun gilt weiter zu nutzen und auszubauen. Somit blicken wir sehr zuversichtlich in die touristische Zukunft der Destination Wiener Alpen in Niederösterreich, mit Wiener Neustadt als ihre Hauptstadt“, betont Markus Fürst, GF Wiener Alpen.

Neue Wege
„Mit „Welt in Bewegung!“ sind wir neue Wege der Ausstellungsgestaltung gegangen: sprechende Mauern, eine begehbare Ausstellungsvitrine in Form eines Wimmelbildes, Illustrationen, die durch Geschichten führen. Landesausstellung heißt, mit dem Ort und der Region gemeinsam etwas Besonderes zu Gestalten und schlussendlich das Ergebnis mit vielen Gästen zu teilen“, freut sich Kurt Farasin, Künstlerische Leiter der Landesausstellungen.

„Wir bereiten uns schon sehr intensiv auf die Niederösterreichische Landesausstellung 2022 im Schloss Marchegg vor. Zurzeit werden diverse Befundungen der Bausubstanz durchgeführt, dabei wurde auch schon festgestellt, dass unser Schloss eigentlich älter ist, als bisher angenommen. Das gesamte Marchfeld wird diese Ausstellung als Katalysator für die Entwicklung des ländlichen Raumes im Spannungsfeld der beiden EU-Hauptstädte Wien und Bratislava nutzen. Die gesamte Region Marchfeld sieht mit großer Freude dieser einzigartigen Chance entgegen“, erklärt Bgm. Gernot Haupt, Stadtgemeinde Marchegg.