Am 06.04.2017, beim zweiten Workshop zum Forschungsprojekt „greissler.plus“, haben sich mehr als 50 KonsumentInnen aus dem Schneebergland Gedanken zur Erhaltung der Nahversorgung in der Region gemacht.

Ähnlich wie beim ersten Workshop mit lokalen Wirtschaftstreibenden, haben sich auch die KonsumentInnen eindeutig zu regionalen Produkten und österreichischer Qualität bekannt. Gleichzeitig wurde aber bemängelt, dass die Verfügbarkeit dieser Produkte derzeit zu wenig gebündelt ist. Wer den Großteil der Einkäufe mit lokalen Produkten abdecken möchte, muss mehrere Läden und Verkaufsstätten zu sehr unterschiedlichen Öffnungszeiten anfahren. Diesen Aufwand, inkl. längerer Fahrzeiten, nehmen die Wenigsten auf sich. Die KonsumentInnen wünschen sich daher ein gemeinsames Vorgehen lokaler AnbieterInnen und bessere Informationen zu Öffnungszeiten und Angebot.

Jetzt liegt es am Projektteam, die gewonnenen Erkenntnisse aus beiden Workshops zusammenzuführen und daraus erste Lösungsansätze zu entwickeln.