Im Zuge der Busausschreibung 2019/2020 durch den VOR müssen eine Vielzahl von Bushaltestellen im Schneebergland saniert werden, weil sie ansonsten keine Konzession mehr erhalten würden. Dies nimmt die Kleinregion zum Anlass, einheitliche Buswartehäuschen zu errichten. Ziel ist es, in jeder Gemeinde ein modernes Buswartehäuschen unter Berücksichtigung der derzeitigen Standards (hell, einsehbar, Lichtquelle, Steckdose, etc.) zu errichten. Damit soll einerseits der Öffentliche Verkehr wieder verstärkt ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken und Lust darauf gemacht werden, auch mal den Bus zu nutzen und das Auto stehen zu lassen. Andererseits sollen die Häuschen einheitlich sein, um einen Wiedererkennungswert und eine gute Orientierung im Raum zu schaffen. Dadurch kann im Schneebergland zugleich die Regionale Identität gestärkt und die regionale Wirtschaft angekurbelt werden. So sollen Betriebe aus der Region ihre Ideen dazu liefern und die Buswartehäuschen gleichzeitig selbst planen und gestalterisch umsetzen.

Das Mobilitätsmanagement Industrieviertel hat gemeinsam mit der Kleinregion Schneebergland in der Zeit vom 16. Februar bis 30. April 2018  einen Designwettbewerb gestartet. Die Einreichungen wurden von einer Fachjury, bestehend aus Vertretern der Kleinregion Schneebergland, einem kultur- und baukünstlerischen sowie verkehrstechnischen Beirat bewertet und man hat sich auf einen Prototypen geeinigt, der nun in den nächsten Monaten im Detail designed und entworfen wird. Ziel ist es, diesen dann sukzessive in allen 18 Gemeinden umzusetzen, damit die Buswartehäuschen im einheitlichen Look bis zur Busausschreibung 2020 errichtet sind. Bald wird das Ganze auch offiziell hergezeigt werden können…!