Am Foto oben: Herbert Kohlross, Ernst Schagl, Martin Rohl, Sabine Kornfeld, Roland Braimeier, Leopold Ziehaus, Hans-Peter Mimra und Martina Sanz 

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Die KEAföhrenen stellen sich vor

(LEADER Projekt "Schwarzföhre 2.0")

 

Die KEAföhrenen – das ist eine Gruppe von engagierten Menschen, Betrieben und Gemeinden aus dem Triestingtal sowie dem Piestingtal im Schneebergland, die ihre Aktivitäten rund um das Thema Schwarzföhre bündeln und das mit ihr verbundene Kulturgut der Öffentlichkeit näherbringen wollen. Die Zusammenarbeit besteht seit 2013, die dynamische Gruppe bietet eine bunte Mischung an Produkten, Aktivitäten und Informationen.

KEAföhrene, in diesem Fall Schwarzföhren, prägen die Landschaft im südlichen Niederösterreich und sind besonders stark in den Regionen des Triesting- und Piestingtals zu finden. Die Schwarzföhrenwälder sind nicht nur Erholungsraum, in besonders trockenen Lagen wie z.B. im Steinfeld schützen sie den Boden vor Erosion.

Lange Zeit stellte die Pecherei, also die Gewinnung und Verarbeitung des Baumharzes von der Schwarzföhre, die wirtschaftliche Lebensgrundlage vieler Familien in der Region dar. Pech war als Grundstoff für Farben, Lacke, Hautcremes oder Arzneien äußerst beliebt. In den 1970er Jahren wurde das „Gold der Region“ dann durch billigere Erdölprodukte ersetzt.

Heute steigt wieder das Interesse an traditionellem Handwerk wie der Pecherei und den aus dem Harz erzeugten Produkten, die in der letzten Harzverwertung Mitteuropas in Hernstein noch erhältlich sind. Die Pecherei in Niederösterreich wurde 2011 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Auch das Holz der Schwarzföhre ist heute gefragter denn je z.B. für Bühnenböden, da es nicht knarrt. Der Duft des Holzes wirkt jedenfalls beruhigend und entspannend.

Die Keaföhrenen stellen auf ihrer Webseite www.keafoehrene.at ihre Produkte und Angebote rund um das Thema Schwarzföhre und Pecherei vor. Neben kulinarischen Genüssen bei Gastwirten und Heurigen finden sich Produkte aus dem duftenden Schwarzföhrenholz und interessante Ausflugsziele für die ganze Familie.

Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie einen Spaziergang in den Föhrenwäldern im Piesting- und Triestingtal. Entspannen Sie sich durch den aromatischen Duft der Bäume, besonders an warmen Tagen. Mit den Produkten der „Keaföhrenen“ können sie sich ein Stück des Waldes ins Wohnzimmer holen und entspannen.

Übrigens: Der Begriff „KEAföhrene“ leitet sich ab vom umgangssprachlichen Wort „Kien“. Das sind die besonders harzreichen Teile des Baumes und dem Wort Föhre. Die „verkienten“ Teile des Baumes sind besonders dauerhaft und zäh und so werden im Dialekt Menschen mit scheinbar ähnlichen Eigenschaften als „Keaföhrene“ bezeichnet.

 

„Die Keaföhrenen“ suchen "das Glück im Pech" als Verein ab Juli 2017!

 

Am 5.7.2017 setzten die Mitglieder des LEADER geförderten Projektes "Schwarzföhre 2.0 - Die KEAföhrenen" im Anschluss an einen gemeinsamen Produkt- und Angebotsentwicklungsworkshops in der Forstverwaltung Klein-Mariazell mit der Generalversammlung den letzten fehlenden Baustein zur Gründung des Vereins "Die KEAföhrenen - Verein Freunde der Schwarzföhre und Pecherei".

Der gemeinnützige Verein will den Erhalt und den Ausbau der Aktivitäten rund um die Bewirtschaftung und Nutzung der Schwarzföhre und der damit verbundenen Pecherei fördern.

"Damit haben wir die Möglichkeit, in Zukunft eigenständig Maßnahmen zur Bewahrung und Weitergabe des Immateriellen UNESCO-Kulturerbes der Pecherei in NÖ und der damit verbundenen Bräuche und Traditionen zu setzen" freut sich der frischgebackene Obmann Gerhard Kogler.

Ziel des aktuellen LEADER Projektes ist, die Wertschöpfung aus den Produkten und Angeboten rund um das Thema Schwarzföhre und Pecherei zu erhöhen. Die Hauptmaßnahmen dabei sind touristische Produktentwicklung, Produktinnovation, Möglichkeiten für den Erfahrungsaustausch durch die Organisation einer Exkursion, sowie Marketing und Vertriebsaktivitäten. Auch die Gründung eines eigenständigen Vereines für zukünftige Aktivitäten nach Projektende war eines der Ziele der Projektgruppe.

Projektträger des aktuellen Projektes „Schwarzföhre 2.0“ ist die Wienerwald Tourismus GmbH, die Projektbegleitung hat das Regionsbüro der LEADER Region Triestingtal inne. Kooperationspartner sind neben den KEAföhrenen Betrieben die Wr. Alpen Tourismus GmbH, die LEADER-Region NÖ-Süd, die Kleinregion Schneebergland, der NÖ Waldverband, die Gemeinden Markt Piesting, Hernstein und Pernitz.

 

 

   

Foto: Region Triestingtal; Der Vorstand des neu gegründeten Vereins „Die KEAföhrenen“: v.l.n.r. Schriftführer-Stv. Ernst Schagl (Pecherpfad Hölles); Kassierin-Stv. Johann Leitner (Pechermuseum Hernstein), Kassierin Karin Zigeuner (Weinbau-Heuriger Zigeuner), Obmann-Stv. DI Dr. Herbert Kohlross (WHG WaldHolz GmbH), Obmann Gerhard Kogler (Fotokünstler) und Schriftführer Johannes Kühmayer (Kühmayer's Kienspäne)

 

 

Sie suchen regionale Produkte und Angebote rund um die Schwarzföhre?


Die KEAföhrenen präsentieren auf

http://www.schwarzfoehre.at bzw. http://www.keafoehrene.at

nun in einem übersichtlichen Online-Katalog über 70 Produkte und Angebote.

   

Projektmanagement:
LEADER Region Triestingtal
DI Amina Kristen
0676 812 20 335
kristen@triestingtal.at

 
     

 

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