Die Keaföhrenen stellen sich vor

Eine Gruppe engagierter Personen, Betriebe und Gemeinden im niederösterreichischen Triesting- und Piestingtal widmet sich seit dem Jahr 2013 unter dem Namen „Die Keaföhrenen“ in einem LEADER Projekt der Aufgabe, die vielfältigen Aktivitäten zum Thema Schwarzföhre und Pecherei vor den Vorhang zu holen.

Die Schwarzföhre (im botanischen Namen PINUS NIGRA) ist der prägende Baum für das südliche Niederösterreich und insbesondere unsere Region (Triesting- und Piestingtal). Lange Zeit stellte die Pecherei, also die Gewinnung und Verarbeitung des Baumharzes der Schwarzföhre die wirtschaftliche Lebensgrundlage vieler Familien in der Region dar. Nachdem in den 1960er-Jahren viele der aus dem Naturharz gewonnen Produkte wie Farben, Lacke, Papierleime immer mehr durch billigere Rohstoffe wie Mineralöle und durch chemische Erzeugnisse verdrängt wurden, ging die Zahl der Berufspecher drastisch zurück.

Das Interesse an traditionellem Handwerk wie der Pecherei und den aus Harz erzeugten Produkten steigt in den letzten Jahren wieder. Viele wissen die wohltuende Wirkung des Naturproduktes zu schätzen. Die Pecherei wurde 2011 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Auch das Holz der Schwarzföhre ist heute gefragter denn je und für Bühnenböden und Stiegen in seinen Eigenschaften unerreicht, aber auch für andere Zwecke vielfältig einsetzbar. Der Duft des Holzes wirkt jedenfalls beruhigend und entspannend.

Die Keaföhrenen stellen in ihrem Folder und auf ihrer Webseite www.keafoehrene.at ihre Produkte und Angebote rund um das Thema Schwarzföhre und Pecherei vor. Neben kulinarischen Genüssen bei Gastwirten und Heurigen finden sich Produkte aus dem duftenden Schwarzföhrenholz und interessante Ausflugsziele für die ganze Familie.

Nehmen Sie sich Zeit und genießen einen Spaziergang in den Föhrenwäldern im Piesting- und Triestingtal. Entspannen sie sich durch den aromatischen Duft der Bäume, besonders an warmen Tagen. Mit den Produkten der „Keaföhrenen“ können sie sich ein Stück des Waldes ins Wohnzimmer holen und entspannen.

Übrigens, falls ihnen der Begriff „Keaföhre“ nicht geläufig ist: der Name leitet sich ab von umgangssprachlichen ´Wort „Kien“ („Kea“), das sind die besonders harzreichen Teile des Baumes und dem Wort „Föhre“. Die „verkienten“ Teile des Baumes sind besonders dauerhaft und zäh und so werden im Dialekt Menschen mit scheinbar ähnlichen Eigenschaften als „Keaföhrene“ bezeichnet…

Projektträger ist die Tourismusdestination Wienerwald GmbH, die Projektbegleitung wird seitens der Region Triestingtal mit Unterstützung durch das Kleinregionsmanagement Schneebergland durchgeführt. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Destination Wienerwald, der Destination Wiener Alpen in NÖ, den LEADER-Regionen NÖ-Süd und Triestingtal, dem NÖ Waldverband, den Gemeinden Markt Piesting, Hernstein und Pernitz und allen Keaföhrenen-Betrieben.

Am Foto oben v.l.: Herbert Kohlross, Ernst Schagl, Martin Rohl, Sabine Kornfeld, Roland Braimeier, Leopold Ziehaus, Hans-Peter Mimra und Martina Sanz

Schauen Sie auch auf die Homepage der Keaföhrenen!

http://www.keafoehrene.at

Projektmanagement:
LEADER Region Triestingtal
DI Amina Kristen
0676 812 20 335
kristen@triestingtal.at

 
     

 

Qualitätsbetriebe  SchneeberglandUnsere BotschafterKultur SchneeberglandRegionsarchivTourismus SchneeberglandWirtschaft SchneeberglandNÖ-Bildungsdatenbank Kontakt Impressum