AKTUELLES - Archiv 2013-2015 | 2009-2012

A K T U E L L E S   aus dem  S C H N E E B E R G L A N D

                                                  Ein Fest für Raimund in Gutenstein

   


Eine Vorstellung mit Witz und Tiefgang und ein spannendes Ensemble unter der Regie von Emmy Werner versprechen Gutenstein und die künstlerische Leiterin der Raimundspiele, Prinzipalin Andrea Eckert, 2017 mit Ferdinand Raimunds „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“.


„So dreht die Welt sich immer fort und bleibt doch stets an einem Ort.“ Ferdinand Raimunds Zauberspiel aus dem Jahre 1828 trifft auch heute ins Schwarze. „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ – eines seiner genialsten Stücke – steht noch bis 6. August 2017 auf dem Spielplan der Raimundspiele in Gutenstein und einmal mehr ist das kleine, feine sommerliche Festival unbedingt eine Reise wert.

Der reiche Gutsbesitzer Herr von Rappelkopf glaubt, von der Familie und der Welt verraten worden zu sein und wird immer mehr zum Misanthrop. Familie und Dienerschaft macht er den Alltag zur Qual, die Liebe seiner Tochter zu einem Maler versucht er zu verhindern. Der Magier Astragalus will der Tochter zu ihrer Liebe verhelfen und Rappelkopf zur Vernunft bringen. Er verwandelt sich zu diesem Zweck in den Menschenfeind und lässt diesen so sein wahres Ich erkennen. „Der zauberische Vexierspiegel des Alpenkönigs zwingt Rappelkopf zur Konfrontation mit seinem Unterbewusstsein. Durch das Genie Ferdinand Raimunds wird diese dramatische Reise zu einem hochkomischen Parforceritt aller Protagonisten und zu einem Fest für uns Schauspieler“, so Prinzipalin Andrea Eckert.

Prinzipalin Andrea Eckert schlüpft neben der künstlerischen Leitung auch in die Hauptrolle des„Astragalus“ und holt Emmy Werner für die Regiearbeit. Für die Raimundspiele in Gutenstein kehrt Emmy Werner nach einigen Jahren Rückzug ins Privatleben zum Theater zurück. „Es bedeutet mir viel, dass Emmy Werner bei den diesjährigen Raimundspielen die Regie übernehmen wird“, freut
sich Prinzipalin Andrea Eckert. In den weiteren Rollen sind Matthias Mamedof, Eduard Wildner, Annette Holzmann, Ulrike Hübl, Anita Kolbert, Tanja Raunig, Ronald Rudoll und Stefan Rosenthal zu sehen. Die mit dem Österreichischen Filmpreis ausgezeichnete Katharina Wöppermann wird für das Bühnenbild sorgen, Nina Ball für die Kostüme und die musikalische Leitung obliegt dem„Großmeister der Wiener Knöpferlharmonika“ Walther Soyka.

Gutenstein stellt den idealen Rahmen für Raimunds zauberhaft-romantisches Vexierspiel dar – jener Ort, den Ferdinand Raimund liebte, an dem er Ruhe fand und der ihn zum Träumen und Dichten motivierte. „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ spielt in eben dieser Umgebung, wo wohlhabende Wiener schon immer ihre Wochenendrefugien fanden, um sich in biedermeierscher Idylle sowohl der Natur als auch der Kunst und Kultur zu widmen.

Für die Freitagsvorstellungen wurde ein Bustransfer zwischen den Bahnhöfen Wiener Neustadt und Gutenstein organisiert – inklusive Zwischenstationen. An den Samstagen fährt Elite Tours per Bus von Wien nach Gutenstein. Für die Vorstellungen am Sonntagnachmittag um 17 Uhr empfiehlt sich eine bequeme Bahnreise.

Reservieren und buchen Sie noch rasch letzte Karten: Online auf www.raimundspiele.at oder unter ticket@raimundspiele.at oder telefonisch unter 02634-72700.


       "Die Keaföhrenen" machen das Schneebergland um einige Attraktionen reicher!

Das Waldbad in Markt Piesting ist um eine Attraktion reicher - dort kann ab sofort der 1. Schaupechbaum bewundert werden, den Pechermeister Bernhard Kaiser und Schüler der VS Markt Piesting errichtet haben. Auch im Naturpark Hohe Wand, ein paar Gehminuten vom Naturpark Zentrum entfernt, pechte Robert Rendl den bisher höchstgelegenen Schaubaum unter Beisein von ca. 30 interessierten Besucherinnen und Besuchern an. Robert Rendl nahm die interessierte Gruppe mit auf eine Zeitreise, erklärte Interessantes und Wissenswertes über die Pecherei in unserem Gebiet und gab einen kleinen Einblick in die mühevolle Gewinnung dieses Naturprodukts. Im nahliegenden Naturpark-Zentrums-Shop sind seine Produkte (z.B. der Pechbalsam) sowie nähere Informationen und Auskünfte erhältlich. Mehr Infos zur Pecherei finden Sie in der Rubrik "Projekte/Partner" - Keaföhrene!

   
   

         Foto: Pecher Robert Rendl, Projektleiterin Amina Kristen, Naturpark Hohe Wand-Selma Karnitsch

 


PiestingTalerÖKOdrive – ein ganzes Tal macht seit 2 Jahren „e-mobil“!

 

Im April 2015 startete das Piestingtal mit einem gemeindeübergreifenden E-Carsharing-Projekt namens PiestingTalerÖKOdrive mit etlichen großen Werbespektakeln wie beispielsweise einer Projektvorstellung samt Probefahren beim Nightshopping in Pernitz oder einem Mobilitätstag in Markt Piesting, wo auch Probefahrten mit anderen E-Autos ermöglicht wurden.

Drei der 8 Gemeinden – nämlich Markt Piesting, Pernitz und Waldegg - bieten seither je ein E-Auto der Marke Kia Soul zum Verleihen und Teilen über eine eigene Anmelde- und Abrechnungsplattform an. Und das mit großem Erfolg.

In den letzten beiden Jahren konnten insgesamt an die 50 PiestingtalerInnen als NutzerInnen gewonnen und somit etliche Zweitautos in regionalen Familien eingespart werden. Dies zeigt auch die Kilometerbilanz: Mit den 3 E-Autos wurden bereits an die 70.000 gefahrene, umweltfreundliche Kilometer gefahren!

   

            Sommer-Ferien 2017 im Schneebergland: Erstmals gemeinsames Druckwerk

               aller 18 Gemeinden mit buchbaren Angeboten für Kinder und Jugendliche!

 

Alle Jahre wieder sind viele Eltern gefordert, neun Wochen Sommerferien mit spannenden Aktivitäten für ihre Kinder zu füllen. Um diese Herausforderung zu bewerkstelligen haben die 18 Regionsgemeinden des Schneeberglandes – mit Unterstützung des Landes NÖ - erstmals ein gemeinsames Druckwerk mit buchbaren Ferien-Unterhaltungs-Angeboten für alle Kinder und Jugendlichen der Region herausgeben.

Darin finden sich über 70 Gestaltungsmöglichkeiten für die Ferien. Ob Tennis, Fußball, Schwimmen, Reiten oder Radfahren…Musizieren, Basteln, Handwerken, Forschen…da ist sicher für jede/n das richtige dabei!

Ziel der Gemeinden ist es, die Kinder und Jugendlichen auch im Sommer im Schneebergland zu (unter)halten, die Wertschöpfung für die diversen Kurs-Anbieter zu steigern und ganz nebenbei „Nachwuchs“ für die vielen freiwilligen Vereine zu gewinnen.

   

                               Schneebergland-Bürgermeister sind "scharf auf PS"!

Die Schneebergland-Rallye 2017 bot mal wieder einen packenden Verlauf! Derart viele Wendungen im Klassement, vor allem an der Spitze, hat selten eine Rallye gesehen. Gleich auf der zweiten Sonderprüfung verabschiedeten sich die Top-Favoriten Gerwald Grössing und Raimund Baumschlager vom Geschehen. Lokalmatador Grössing wurde der Motor zum Verhängnis, dem oberösterreichischen Ex-Staatsmeister Baumschlager ein Graben neben der Strecke, der zum unüberwindbares Hindernis für die Weiterfahrt wurde.
Abschließendes Gesamtergebnis nach 8 Sonderprüfungen: Erster Platz für Niki Mayr-Melnhof, zweiter Platz für Kris Rosenberger und dritter Platz für Martin Kalteis.

Rallyeleiter Gottfried Mannsberger zieht Resümee: "Meine erste Schneebergland Rallye hatte ich mir eigentlich ruhiger vorgestellt. An derart viele Zwischenfälle und Umstürze kann ich mich in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft gar nicht erinnern. Trotzdem bin ich sehr froh, dass alle Zwischenfälle glimpflich ausgegangen sind und die Rallye für alle Zuschauer so spannend ablief. Man hatte nicht nur als Fahrer und Beifahrer keine Möglichkeit zu einer Verschnaufpause. Ich möchte mich für heuer mit dem Wunsch verabschieden, 2018 im Schneebergland einen ebenso packenden Rallyeverlauf bieten zu können!"

Das wünschen sich natürlich auch die 18 Bürgermeister der kompletten Schneebergland-Region sowie speziell die Interessensgemeinschaft Piestingtal, in dessen Gebiet ja die Austragungsgemeinde Rohr im Gebirge liegt. Sie unterstützen sowohl über die Interessensgemeinschaft Piestingtal als auch die Gemeinsame Region Schneebergland das Rallye-Highlight jedes Jahr finanziell als auch organisatorisch und leben persönlich beim spannenden Rallye-Verlauf voll mit.

   

        Schneebergland lud zu Gemeindeinformation bezüglich Ausschreibung des                             Regionalbusverkehrs 2018 durch den Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)

Am 13. Juni 2017 trafen sich Mobilitätsbeauftragte und GemeindevertreterInnen des Schneeberglandes zur VOR Gemeindeinformation zu den nun anstehenden Planungen der neuen Busverkehre in der Region.

Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) informierte bei der Gelegenheit die Schneebergland-Gemeinden gesammelt über die nächsten Schritte der Busneuausschreibung in ihrer Region. Neben allgemeinen Informationen zu Taktverkehren, Ausstattung und Design der neuen Busse, flächendeckend einheitlichen Haltestellenaushängen uvm. interessierte die Gemeinden vor allem die Konzessionierung und Ausstattung ihrer Bushaltestellen, damit sie die dafür notwendigen Kosten gleich in ihr Gemeindebudget im Herbst mit aufnehmen können.

Es konnte erreicht werden, dass bei der Planung nun das gesamte Schneebergland berücksichtigt wird. So umfasst die vom VOR neu definierte Ausschreibungsregion Neunkirchen den Bezirk Neunkirchen und Wiener Neustadt Umland. Diese Ausschreibungsregion ist eine von insgesamt 20 Ausschreibungsregionen in der Ostregion. Der geplante Betriebsstart der neuen Busverkehre im Schneebergland ist mit Juli 2019 datiert. Die Planungen dazu starten nun mit der 2. Jahreshälfte 2017. Im Frühjahr 2018 starten die juristischen Verfahren, im Herbst 2018 wird dann der Zuschlag erteilt, welche Busunternehmen fortan die Buslinien in der Region bedienen.

Die Veranstaltung endete mit zahlreichen Anfragen der Gemeinden zu zukünftigen Linienführungen, Haltestellennormen und der Errichtung von Busbuchten an Bahnhöfen.

   

Friedenspädagogik an regionalen Schulen im Schneebergland

 

 „Soziales Lernen“, mittlerweile ein internationaler Trend, wurde bereits an vielen Schulen in ganz Österreich in den Stundenplan integriert und wird mit großem Erfolg praktiziert. Die Idee dabei ist, dass Konflikte als Chance gesehen werden, das Miteinander optimaler zu gestalten. Die Auseinandersetzungen enden nicht mehr mit Gewalt, da den Kindern andere Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Dadurch erlangen die Kinder mehr Selbstbewusstsein sowie Verständnis für die Probleme anderer. Das Verantwortungsbewusstsein für ihr eigenes Handeln wird gestärkt. Diese sozialen Fähigkeiten sind nicht nur für das Miteinander in Familie und Schule extrem wichtig, sondern insbesondere auch eine gute Vorbereitung für den späteren Eintritt in die Berufswelt!

Aus diesem Grund bemühte sich die Leader-Region NÖ Süd bereits seit Jahren um eine Unterstützung für die regionalen Schulen. Nun wurde endlich ein Leader-Projekt namens „Mediative Friedenspädagogik“ genehmigt, bei dem auch die Gemeinsame Region Schneebergland maßgeblich beteiligt ist. Im Rahmen dieses Projektes werden für die Volks- und Neuen NÖ Mittelschulen in der Region zahlreiche Maßnahmen gefördert, die dem sozialen Miteinander von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern dienen. Konkret sind dies – durch externe Mediatorinnen vom Verein „Vermittlungsexperten“ begleitet - Aktivitäten wie beispielsweise Kommunikation, Konfliktbewältigung, Gewaltprävention, Selbstmotivation, Stressbewältigung und vieles mehr. Diese werden während der nächsten zwei Schuljahre an den insgesamt 13 Volksschulen und 5 Neuen NÖ Mittelschulen des Schneeberglandes durchgeführt.

Ein erster großer Erfolg ist eine bemalte Wand in der Volksschule Waldegg, die im Mai dieses Jahres mit Künstlerin Lisa Wolf den Volksschulkindern einige kreative, gemeinsame Stunden bescherte!

   

       „Wie alles begann“: Winnetou I von 4.-20.August 2017 im Steinbruch Winzendorf


Karl Mays berühmte Geschichte von der ungewöhnlichen Freundschaft des Häuptlingssohnes mit
dem „Greenhorn“ aus dem fernen Europa und wie das unschlagbare Heldenduo Winnetou und Old
Shatterhand ihre ersten Abenteuer bestehen und ihre ersten Kämpfe ausfechten. Das ist der
spannende, berührende und mitreißende Plot, der heuer ab 4. August im Steinbruch Winzendorf auf
die Bühne kommt.
Wildwest-Feeling ist schon vor der Vorstellung in der Westernstadt zu genießen – ein Bier aus dem
Saloon, eine Spezialität aus der Westernküche, ein neuer Cowboyhut, Federnschmuck und sonstige
Indianer-Ausrüstung für die Kids, Tanz- und Musikeinlagen sorgen für Stimmung. Zwei Stunden
vor der Vorstellung kann man hier bereits in die Western-Welt eintauchen.
Die Naturbühne im Steinbruch bietet wettersicheres Open-Air-Feeling. Der überdachte
Zuschauerraum wurde 2016 mit superbequemen Sitzen ausgestattet und auch heuer hat man mit
einer energiesparenden LED-Lichtanlage technisch aufgerüstet.
Auf der Bühne kann man sich auf den Winzendorf-Star und Publikumsliebling Sascha Hödl in der
Titelrolle freuen. Er verkörpert den Apachen-Häuptling hier seit 2013 und ist mit Leib und Seele in
diese Rolle hineingewachsen. An seiner Seite Manfred Lorenz als Old Shatterhand. Lorenz war im
Vorjahr der Bösewicht und hat ebenso wie Samantha Senn (heuer als Nscho-tschi zu sehen) auf die
Seite der Guten gewechselt. Intendant und Mastermind der Festspiele Martin Exel führt nicht nur
Regie – er verkörpert diesmal den Bösewicht Frederic Santer. Neben Bernhard Mrak als Sam
Hawkins sind weitere bekannte Gesichter – ebenso wie neue Protagonisten – zu sehen.
Die Aufführungen versprechen wieder spannend, mitreißend und unterhaltsam zu werden. Nicht
wegzudenken sind die rasanten Reitszenen – die Pferde sind hier unschätzbarer Teil des Ensembles!
Natürlich sind wieder atemberaubende Spezialeffekte eingeplant, die die Zuschauer ebenso in Atem
halten, wie die perfekt choreografierten Kampfszenen. Sogar eine Eisenbahn soll diesmal live über
die Bühne dampfen.
Karten für Winnetou I sind unkompliziert online auf www.festspiele-winzendorf.at zu erwerben.
Informieren kann man sich auch telefonisch Mo-Fr von 9:00 – 13:00 Uhr unter der Telefonnummer
02638/203 03 oder per E-Mail info@festspiele-winzendorf.at.
Mit Beginn der Karl-May-Festspiele ist heuer erstmals der Steinbruch schon sozusagen „warm
gespielt“: Von 22. Juni – 22. Juli 2017 reitet im Rahmen des Musicalsommers Winzendorf „Zorro“
über die Bühne. Eine spektakuläre Großproduktion, die man sich ebenfalls nicht entgehen lassen
sollte!

 

OpenAirFoyer/Copyright P.Bernhard

 

         5. Haus- und Sanierungsmesse Schneebergland bei 13 Grad Celsius Ende Mai 2017!

 

Den frischen Temperaturen und den teils sintflutartigen Regenfällen von Samstag auf Sonntag letztes Wochenende trotzten etliche regionale Unternehmer aus den Bereichen Zimmerei, Tischlerei, Spenglerei, Fassadengestaltung, Elektro und Heizung sowie Elektromobilität.

 

Bei der heurigen 5. Haus- und Sanierungsmesse Schneebergland am Eisschützenplatz in Puchberg am Schneeberg erwarteten die dennoch zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher nicht nur köstliche kulinarische Schmankerl, wie zum Beispiel ein frisches Spanferkel, sondern auch etliche Neuheiten und Besonderheiten der regionalen Handwerksbetriebe. Für die Kinder gab´s auch garantierte Unterhaltung mit einer eigenen Hüpfburg und den Schneebär Mal- und Lesebüchern der Gemeinsamen Region Schneebergland.

 

Der feierlichen Eröffnung der Messe am Samstag um 10 Uhr wohnten auch zahlreiche Schneebergland-Bürgermeister und Martina Sanz vom Kleinregionsmanagement bei. Der Reinerlös der Veranstaltung von rund 400 € kommt übrigens heuer der Bergrettung Puchberg zugute.

   

Schneebergland-Bürgermeister-Runde mit ÖBB-Fahrplandialog

 

Die Schneebergland-Bürgermeister trafen am 18. Mai wieder einander, um sich über die Fortschritte in der Regionsarbeit seit der letzten Generalversammlung vom November 2016 zu informieren. Bei dieser Gelegenheit erzählte auch Dietmar Mayer von der ÖBB-Personenverkehr AG von den Neuerungen im aktuellen Fahrplan. Sichtlich erfreut zeigte sich Herr Mayer über die großen Bemühungen im Schneebergland, die Piestingtal- und die Puchberger Linie der Bahn zu erhalten und den Regionalbusverkehr zukünftig darauf abzustimmen. Ebenso erfreut zeigten sich die Schneebergland-Bürgermeister über die Wiederkehr aus der Karenz von Mag.a Wibke Strahl-Naderer von der NÖ.Regional, Mobilitätsmanagerin für das Schneebergland. Obwohl die Vertretung durch DI Dr. Britta Fuchs – ebenfalls NÖ.Regional – in der Zwischenzeit mehr als gelungen war.

 

Neben dem Öffentlichen Verkehr im Schneebergland gab es aber noch viele andere Themen zu besprechen, wie beispielsweise die Aktivitäten im Bereich Klima-Energie oder zur Landesausstellung 2019. Auch die beiden momentan im Schneebergland laufenden Leader-Projekte „Greissler.plus-Zukunft Nahversorgung Schneebergland“ sowie „Friedenspädagogik an Schneebergland-Schulen“ waren Thema. Diskutiert wurde über die Einführung einer eigenen Regions-App. Allerdings wird es dazu noch einiger Treffen bedürfen, um hier ein etwaiges Projekt auf Schiene zu bringen. In der Zwischenzeit gilt es, noch viele laufende Projekte einem erfolgreichen Ende zuzuführen!

   

                                            "LED Hype versus Nachhaltiges Beleuchtungskonzept"

   Themenabend "Beleuchtungskonzept" im Rahmen von Klima-Energie-Schneebergland:

Am 21. April 2017 organisierte das Schneebergland im Rahmen des Schwerpunktes „Klima & Energie Schneebergland“ im Kupelwieserkulturzentrum (:KU:Z) Markt Piesting einen Fachvortrag zum Thema Straßenbeleuchtung. Geladen waren Vertreter der 18 Schneeberglandgemeinden, welche sich zahlreich einfanden.

Warum fand die Veranstaltung gerade in Markt Piesting statt?  Hier wird seit einem Jahr intensiv an einem Beleuchtungskonzept gearbeitet. Die fachliche Beratung dazu erfolgt vom Piestinger Franz Luisi. Franz Luisi ist Vorstandsmitglied der Lichttechnischen Gesellschaft und österreichweit tätig am Sektor der Beleuchtung (Normenerstellung, Beratung.). Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung gab er einen Überblick über die Grundlagen der Beleuchtung in Verbindung mit den neuen Technologien, sowie die Verantwortung der Gemeinden und die finanzielle Bewertung von Umstellungen.

Das Beleuchtungskonzept für Markt Piesting auf der Grundlage Verkehrssicherheit wird heuer fertiggestellt und in den nächsten Jahren schrittweise umgesetzt. Wir hoffen, dass durch diese Information noch einige weitere Schneebergland-Gemeinden in den nächsten Jahren folgen werden!

   

 


               Frühjahrs-Info 2017 für Schneebergland-Amtsleiterinnen und Amtsleiter

Am 19. April trafen einander die Schneebergland-Amtsleiterinnen und Amtsleiter im Gemeindeamt Würflach, um sich über die laufenden Schneebergland-Regionsprojekte zu informieren und sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen über anliegende Details auszutauschen. Bei der Gelegenheit erzählte auch Amtsleiter Peter Samwald einige wissenswerte Details über die Schneebergland-Mitgliedsgemeinde Würflach. Im Anschluss daran wurden Ideen für mögliche zukünftige Regionsprojekte vorgestellt sowie über zahlreiche in Umsetzung befindliche Maßnahmen informiert.

Unter anderem ging es um die neuesten Entwicklungen rund ums Thema „Klima & Energie im Schneebergland“, den erstmals für Juli/August 2017 geplanten gemeinsamen Schneebergland-Sommerferienfolder, die beiden über Leader finanzierten Projekte im Schneebergland, Greissler.plus – Nahversorgung Schneebergland und Friedenspädagogik-Angebote für regionale Schulen sowie bisherige Erfahrungen im Gebrauch der neuen Schneebergland-Flächenmanage-ment-Datenbank. Christine Hofbauer von der NÖ.Regional war ebenfalls wieder mit von der Partie und berichtete über Aktuelles zum Thema Breitband/Glasfaser sowie von der Aktion „Stolz auf unser Dorf“.

Das nächste Treffen der Schneebergland-Amtsleiter im Jahr 2017 findet wieder im Herbst statt.

 

   

 


            Erster Informationsworkshop zu „Energiebuchhaltung-Datenauswertung“

                    mit Jürgen Schlager, Energiebeauftragter der Gemeinde Würflach

Im Rahmen von Klima-Energie Schneebergland 2017 fand am Freitag, dem 7. April 2017 im Gemeindeamt Würflach für alle Energie- und Umweltgemeinderäte, Energiebeauftragte und weitere interessierte Personen aus dem Schneebergland dieser Workshop erstmals statt.

Herr Schlager betrachtete mit den interessierten Teilnehmern am Praxisbeispiel Würflach die erhaltenen Daten aus dem elektronischen Energiebuchhaltungsprogramm "EMC", zeigte mögliche Einsparpotenziale auf und gab Tipps zum Verfassen bzw. Lesen des Energieberichtes sowie zum laufenden Umgang mit „EMC“.

   

                      „Zukunft Nahversorgung Schneebergland“ - Auftakt für Konsumenten

Unter diesen Schlagwörtern haben sich am 06.04, beim zweiten Workshop zum Forschungsprojekt „greissler.plus“, 52 KonsumentInnen aus dem Schneebergland Gedanken zur Erhaltung der Nahversorgung in der Region gemacht.

Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen des Planungs- und Beratungsbüros „RaumRegionMensch“, der „FH Technikum Wien“, der Unternehmensberatung „OPESTRA“, der „Gemeinsamen Region Schneebergland“ und der „LEADER Region NÖ-Süd“ wurden einen Abend lang Erfahrungen ausgetauscht, Probleme und Ideen erläutert und Zukunftsvisionen gesponnen.

Ähnlich wie beim ersten Workshop mit lokalen Wirtschaftstreibenden, haben sich auch die KonsumentInnen eindeutig zu regionalen Produkten und österreichischer Qualität bekannt. Gleichzeitig wurde aber bemängelt, dass die Verfügbarkeit dieser Produkte derzeit zu wenig gebündelt ist. Wer den Großteil der Einkäufe mit lokalen Produkten abdecken möchte, muss mehrere Läden und Verkaufsstätten zu sehr unterschiedlichen Öffnungszeiten anfahren. Diesen Aufwand, inkl. längerer Fahrzeiten, nehmen die Wenigsten auf sich. Die KonsumentInnen wünschen sich daher ein gemeinsames Vorgehen lokaler AnbieterInnen und bessere Informationen zu Öffnungszeiten und Angebot.

Jetzt liegt es am Projektteam, die gewonnenen Erkenntnisse aus beiden Workshops zusammenzuführen und daraus erste Lösungsansätze zu entwickeln. Für Interessierte gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, am Projekt mitzuarbeiten. Infos dazu unter www.greissler.plus.

   
   

 


                   Regionspartnerschaft Schneebergland-Ungarn entwickelt sich weiter!

Mit Unterstützung des Interreg V-A Projektes ConnReg AT-HU wird der Regionspartnerschaft Schneebergland-Keszthely neues Leben eingehaucht. Am 5. April 2017 kamen Vertreterinnen aus der Region am Balaton nach Bad Fischau-Brunn, um neue Kooperationsansätze zu diskutieren.

Die Regionspartnerschaft Schneebergland-Keszthely-Heviz besteht bereits seit dem Jahr 2009. Seitdem wurden etliche gemeinsame Projekte in Angriff genommen:

  • Tourismus: Gegenseitige Bewerbungen der Touristischen Hauptattraktionen.
  • Gesellschaft: Im Bereich demographischer Wandel ist sogar ein ETZ-Projekt namens Active Ageing entstanden. Dabei wurden gemeinsam innovative Ideen für die alternde Bevölkerung erarbeitet – z.B. ein mobiler Hausmeister für ältere Personen.
  • Energie: Auch hier hat die Kooperation zu einem ETZ-Projekt, nämlich REBE, geführt. Dabei wurde u.a. eine Ausbildung zum Thema Energieeffizienz entwickelt.

    Nun möchten die Regionen mit neuem Elan und neuen Themen die Partnerschaft weiterentwickeln. Regionale Produkte, Traditionen und altes Handwerk sowie Naturschutz wurden bei einem gemeinsamen Workshop in Bad Fischau-Brunn diskutiert. Zuvor führte Bgm. Reinhard Knobloch die Gäste durch das Thermalbad und Rikki Schneider präsentierte den Schneebergland Genussladen als regionales Vorzeigeprojekt.

    Die Kooperationsideen werden nun verfeinert und ein nächstes Treffen soll noch vor dem Sommer stattfinden.
   
   



*Das Projekt ConnReg AT-HU wird im Rahmen des EU-Förderprogrammes INTERREG V-A Österreich-Ungarn durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.


                     Erste öffentliche E-Tank(e)stelle im Piestingtal in Betrieb genommen!

Die erste öffentliche E-Tank(e)stelle im Piestingtal wurde am Freitag, 31.3.2017 in Waldegg vor der Landesberufsschule gemeinsam von der Marktgemeinde Waldegg und EVN in Betrieb genommen. Bei dieser E-Tankstelle können bis zu 4 Elektrofahrzeuge gleichzeitig geladen werden. An dieser Ladesäule gibt es folgende Anschlussmöglichkeiten 1x22kW, 2x11kW und 1x3,5kW. Der benötigte Strom wird aus 100% erneuerbaren Energieträgern gewonnen. Ein wichtiger Schritt in Richtung umweltfreundliche Mobilität.

Bei der ersten Aufladung des gemeindeeigenen Elektrofahrzeuges waren Netz NÖ Leiter Service Center Pottenstein Ing. Michael Graf, IG Obmann Bgm. Roland Braimeier, Bgm. Michael Zehetner, BD Martha Umhack, Bauausschussobmann GR Peter Hirnthaler und Umweltgemeinderat Josef Pössl.

   

                                    Energietag 2017 an der HTL Wiener Neustadt

Auch heuer wieder war das Schneebergland mit Werbematerial und den leckeren Säften der Fruchtwelt Mohr-Sederl aus Zweiersdorf beim Energietag der HTL Wiener Neustadt vertreten.

Und nicht nur das...im Rahmen des für 2017 festgelegten "Klima-Energie-Schwerpunktes" vom Schneebergland wurden auch sämtliche 7. und 8. Schulstufen der Neuen NÖ Mittelschulen der Region eingeladen, an einer eigens angebotenen "Schüleruniversität" im Rahmen des Energietages teilzunehmen. Den interessierten Schulen winkten jeweils € 100,-- an Unterstützung dafür für ihre jeweiligen Klassenkassen. Die Freude darüber war natürlich groß!

   
   

              „Zukunft Nahversorgung Schneebergland“ - Auftakt für Wirtschaftstreibende

...unter diesen Schlagwörtern haben sich am 27.03, beim Auftaktworkshop zum Forschungsprojekt „greissler.plus“, 21 Wirtschaftstreibende aus dem Schneebergland Gedanken zur Erhaltung der Nahversorgung in der Region gemacht.

Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen des Planungs- und Beratungsbüros „RaumRegionMensch“, der „FH Technikum Wien“, der Unternehmensberatung „OPESTRA“, der „Gemeinsamen Region Schneebergland“ und der „LEADER Region NÖ-Süd“ wurden einen Abend lang Erfahrungen ausgetauscht, Trends erläutert und Zukunftsvisionen gesponnen. Unter den engagierten TeilnehmerInnen befanden sich neben Greißlern und Gastwirten auch Bäcker, Fleischer und andere LebensmittelproduzentInnen.

Die lokalen Wirtschaftstreibenden haben sich im Workshop ganz klar zu lokaler Produktion und österreichischer Qualität bekannt. Sie wünschen sich ein Gesicht zum Produkt, denn das schafft Vertrauen und Bindung zu ihren KundInnen. Wichtig ist für sie auch die richtige Skalierung – das heißt Qualität statt Quantität. Die Leute wollen wissen, was in ihren Lebensmitteln drinnen ist und genau das können die regionalen ProduzentInnen gewährleisten.

Am 06.04 folgt der nächste Workshop bei dem gemeinsam mit KonsumentInnen aus der Region ihre Sicht der Dinge auf die Zukunft der Nahversorgung erarbeitet wird. Die Ergebnisse der beiden Workshops werden anschließend vom Projektteam verschnitten und an möglichen Lösungen für die Zukunft der Nahversorgung im Schneebergland weiter gearbeitet. Wer Lust hat am Projekt mitzuwirken, kann sich unter www.greissler.plus informieren und anmelden.

   

      Interessensgemeinschaft Piestingtal im Schneebergland traf sich zur Arbeitssitzung

Am 2. März 2017 trafen sich die 8 Bürgermeister der Gemeinden von Markt Piesting bis Rohr im Gebirge beim Gasthaus Apfelbauer in Puchberg/Miesenbach, um einige Haftungsfragen rund um den beliebten Piestingtal-Radweg abzuklären und Sanierungsmaßnahmen entlang der Strecke zu beschließen. Einer weiteren sorglosen Saison für alle begeisterten Radfahrerinnen und Radfahrer steht nun also nichts mehr im Wege!

   

 


         Kulturempfang Schneebergland 2017 unter dem Motto "Kooperation - warum?"

Am 14.2.2017 fand im Musikheim Forum Barbarahalle in Grünbach am Schneeberg der 2. Kulturempfang der "Schneebergland Kultur" statt. Für die Moderation verantwortlich waren die beiden Vertreter der Schneebergland Kultur, Reinhard Sandhofer und Rudi Fleischmann. Die musikalische Umrahmung gestaltete die Musikschule Schneebergklang.

Nach der Begrüßung durch Regionsobmann Bgm. Josef Laferl und dem neuen Grünbacher Bürgermeister Mag. Peter Steinwender sowie dem Vertreter des MV Bergknappenkapelle Grünbach, Martin Bramböck, fand das Impulsreferat „Schneebergland – Kooperation warum?“ große Aufmerksamkeit.

Josef Schick, Geschäftsführer der Kulturvernetzung NÖ, veranschaulichte mit seinen Worten das, was für alle Projekte von großem Nutzen ist – Kooperation. Vor allem das „Warum“ und „Wie“ wurde gründlich beleuchtet. Schick: "Kooperation muss man wollen. Da muss man laufend dran arbeiten, wie in einer Beziehung. Und jeder muss etwas davon haben, alos muss auch jeder laufend etwas einbringen!"

Dass dies auch durch das Land NÖ unterstützt und begrüßt wird, wurde durch die Worte des Landtagsabgeordneten Hermann Hauer bekräftigt. Leader-Manager DI Martin Rohl und Nicole Stark-Strametz, neuer Kultur Coach der Leader Region NÖ Süd, stellten ihre zukünftigen Aufgaben vor.

Diese Inputs wurden beim anschließenden geselligen Beisammensein nochmals durchgesprochen ...und dabei wurden bereits viele neue Visionen und Ideen für das Schneebergland geboren.

 

   

Am Foto: 

DI Martina Sanz-Kleinregionsmanagement Schneebergland, Markus Fürst-Geschäftsführer der Tourismusdestination Wiener Alpen in NÖ, DI Martin Rohl-Leadermanager NÖ Süd, Bgm. Mag. Peter Steinwender-Gemeinde Grünbach am Schneeberg, Bezirkshauptfrau Mag. Alexandra Grabner-Fritz, Landtagsabgeordneter Hermann Hauer, Nicole Stark-Strametz-Kulturcoach der Leader-Region NÖ Süd, Bgm. Josef Laferl-Obmann der Gemeinsamen Region Schneebergland, Bgm. Harald Ponweiser-Gemeinde Höflein an der Hohen Wand, GR Ing. Robert Pfisterer-Stadtgemeinde Wiener Neustadt, Reinhard Sandhofer und Rudolf Fleischmann-Kulturinitiative Schneebergland, Martin Bramböck-Kapellmeister des Musikvereins Bergknappenkapelle Grünbach am Schneeberg, MusikerInnen der Musikschule Schneebergklang, Josef Schick-Geschäftsführer der Kulturvernetzung NÖ.


   Schneebergland ganz stark vertreten bei Dorf- und Stadterneuerungs-Ideenwettbewerb!

Am 23. Jänner 2017 fand die feierliche Preisverleihung des Ideenwettbewerbs 2016 der NÖ Dorf- und Stadterneuerung in St. Pölten statt. Mit dabei waren die frisch gekürte Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner und ÖkR Maria Forstner, die Obfrau des Verbandes für Dorf- und Stadterneuerung.

Für das Schneebergland war dies ein voller Erfolg! Insgesamt 4 Schneeberglandgemeinden und auch das Kleinregionsmanagement selbst konnten tolle Summen für ihre eingereichten Ideen in Form von Gutscheinen abräumen, die nach Umsetzung der Projekte im Ausmaß von 50% der entstandenen Kosten ausbezahlt werden.

So ist beispielsweise in der Gemeinde Rohr im Gebirge eine Jugendoase geplant, Gutenstein revitalisiert das alte Dorfgasthaus als Kultur- und Integrationszentrum, Pernitz plant einen Baumkreis in den vier Jahreszeiten, Schrattenbach schafft einen Dorfplatz der Generationen und das komplette Schneebergland wird im Jahr 2017 erstmals einen Sommerferienfolder herausgeben, damit Kinder und Jugendliche aus den 18 Gemeinden ihre 9 Wochen Sommerferien mit Spiel und Spaß in der Region verbringen können.

 

   

                       Übergabe zweier Schneebergland-Resolutionen an LR Wilfing!

Nachdem in einer eigenen Arbeitsgruppe "Öffentlicher Verkehr im Schneebergland" bereits seit Anfang 2016 fleißig gearbeitet wurde übergaben nun etliche Bürgermeister und Mobilitätsbeauftragte der 18 Schneebergland-Gemeinden zwei Resolutionen offiziell an Verkehrslandesrat Mag. Karl Wilfing. Der feierliche Empfang am Bahnhof Puchberg am Schneeberg fand am Nachmittag nach der Eröffnung der Mattenpiste in Losenheim am 2. Dezember 2016 statt. Übergeben wurde einerseits ein Schreiben zum Erhalt der Puchbergbahn sowie zur Koordination von Bahn- und Busverbindungen in der gesamten Region.

   

 


                                       Schneebergland-Generalversammlung 2016

                                   beendet vollgepacktes Arbeitsjahr in der Region!

Am 24. November 2016 trafen sich die Bürgermeister der Gemeinsamen Region Schneebergland sowie alle regionalen Partner bei Regionsbeirat Josef Schmutzer in dessen Landgasthaus in Winzendorf.

Bei dieser Gelegenheit wurde der neue Höfleiner Bürgermeister Harald Ponweiser anstelle seines Vorgängers, Altbgm. Günther Stickler, zum neuen zweiten Obmannstellvertreter des Schneeberglandes gewählt.

Auch berichteten Kleinregionsobmann Bgm. Josef Laferl und Kleinregionsmanagerin DI Martina Sanz von den vielen Aktivitäten und finanziellen Unterstützungen seitens des Landes NÖ sowie - in organisatorischer Form - seitens der regionalen Projektpartner.

Neben laufendem Regionsmarketing wurde heuer auch die gemeinsame Flächenmanagementdatenbank Schneebergland in allen 18 Regionsgemeinden in die erste Umsetzungsphase gebracht, in einer Arbeitsgruppe öffentlicher Verkehr im Schneebergland ein umfassendes Konzept zum Erhalt der Bahn und zur Koordination mit dem Busverkehr in der Region erarbeitet, eine neue Strategie für das Schneebergland 2020 erarbeitet, die Themen Glasfaser sowie Landesausstellung 2019 laufend aktualisiert und noch ganz Vieles mehr geleistet. Für das Jahr 2017 sollen alle laufenden Themen weiterbearbeitet werden sowie ein ganz spezieller Fokus auf das Themenfeld Klima & Energie gelegt werden.

Abschließend verabschiedeten sich die Teilnehmer noch von den beiden ehemaligen Bürgermeisterkollegen Günther Stickler-Höflein an der Hohen Wand und Franz Holzgethan-Grünbach am Schneeberg mit einem Schneeberg-Bild vom Partner der Kulturinitiative Schneebergland, Reinhard Sandhofer und einem Genussladen-Korb von der LEADER-Region NÖ Süd.

   


                              Erste Klima-Energie-Runde Schneebergland ein voller Erfolg!

Nach reiflicher Überlegung haben sich die Bürgermeister der Gemeinsamen Region Schneebergland - aufgrund zahlreicher organisatorischer Auflagen und zweigeteilter Meinungen in den einzelnen Gemeinderäten – im August 2016 dazu entschieden, das Schneebergland nicht als Klima- und Energiemodellregion zu organisieren. 

Da für viele Schneebergland-Bürgermeister sowie auch etliche TeilnehmerInnen an den beiden Schneebergland-Strategie-Workshops 2016-2020 im letzten Winter die Themen Klima und Energie dennoch immens wichtig für die Zukunft erscheinen, hat man nun – auch ohne KEM –alle interessierten Gemeinden samt ihren Energie- und Umweltgemeinderäten sowie Energiebeauftragten erstmals eingeladen, um eine eigene Klima- und Energie-Runde Schneebergland zu etablieren, um darin Projekte untereinander zeitgerecht abzustimmen und in Zukunft dafür auch weiterführende Unterstützungen zu lukrieren. Am 23.11. trafen sich hierfür zahlreiche Interessierte in Hampi´s Gasthof in Würflach und fanden sogleich mehrere Themen, die für alle als gutes und wichtiges Regionsthema verifiziert wurden - es sind dies Dinge wie Beleuchtungskonzepte für Gemeinden, Energieeffizienz durch Energieeinsparungscontracting oder Energiebuchhaltungs-Controlling, das breite Feld der E-Mobilität, Anruf-Sammeltaxi-Systeme-Erfahrungswerte, Projekt- und Diplomarbeiten zu theoretischen Fragestellungen gemeinsam mit der HTL Wiener Neustadt sowie die Bewusstseinsbildung zum Thema Klima & Energie an den regionalen Schulen.

Ab Jänner 2017 planen die TeilnehmerInnen - mit Unterstützung durch das Kleinregionsmanagement - einzelne Veranstaltungen zu ersten wichtigen Regionsthemen.

   

 


   Amtsleitertreffen zum gemeinsamen Flächenmanagement in allen 18 Regionsgemeinden

Zum zweiten Mal trafen sich heuer bereits alle Amtsleiterinnen und Amtsleiter des Schneeberglands. Diesmal stand das Thema „gemeinsames Flächenmanagement“ im Mittelpunkt. Die 18 Regionsgemeinden haben zum Ziel – als erste Pilot-Kleinregion Österreichs! – alle ihre veräußerbaren Objekte in einer gemeinsamen Flächenmanagementdatenbank anzulegen und diese mittels eigens kreiertem „Steckbrief“ auf einer gemeinsamen Grundstücks- und Immobilienbörse bewerben. In einem ersten Schritt wurden jetzt die technischen Voraussetzungen in allen Gemeinden geschaffen und die zuständigen MitarbeiterInnen geschult. Zukünftig soll natürlich auch mit regionalen Immobilienmaklern und Raumplanern zusammengearbeitet werden, um die Region gemeinsam als Wohnstandort zu bewerben. Langfristig soll mit dieser Maßnahme die Innenentwicklung der Gemeinden maßgeblich verbessert und die Attraktivität und Lebensqualität in den Ortskernen erhalten werden.

   

              NÖ Tage der offenen Ateliers am 15. und 16.10.2016 im Schneebergland

Auch heuer konnten wieder zahlreiche kunstinteressierte BesucherInnen etliche Ateliers regionaler Künsterinnen und Künstler des Schneeberglandes durch ein von der NÖ.Regional.GmbH gefördertes Bus-Angebot gratis besichtigen. Organisiert wurde der Transfer von unserem bewährten Team rund um Vertreter der Kulturinitiative Schneebergland, Reinhard Sandhofer, seinem Kollegen aus dem Piestingtal, Rudi Fleischmann und Maxi Schreiner vom Bildungs- und Heimatwerk Schneebergland.

Gute Stimmung beim“ Kunstschauen“ herrschte dabei in beiden Bussen der Kulturinitiative Schneebergland. Die fachgerechte Vorstellung der Kunstrichtungen durch die Künstler inklusive der Möglichkeit zum Ausprobieren erfreute die zahlreichen Besucher.

Zwei geführte Routen wurden angefahren:

Mit Bus 1 das Atelier Lisa Wolf in Wr.Neustadt, Atelier Wikkerink in Höflein, Atelier Kamper-Heissenberger in Grünbach, Atelier im Tal/R.Sandhofer in Schrattenbach und das Gauermannmuseum mit Fotografien von Franz Baldauf in Miesenbach.

Mit Bus 2 das Atelier Lisa Bäck in Wr.Neustadt, Atelier A.Vorisek in Bad Fischau, Atelier B.Mehlstaub in Ober-Piesting, Atelier R.Reszner-Schartmüller in Pernitz und Verein Wege zum Wohnen in Pernitz.

 

 

 

 

        "Unser biedermeierliches Piestingtal" - wunderschöner Bildband neu aufgelegt!

 

Das Piestingtal birgt überaus viele landschaftliche und kulturelle Reize, die Adi Michel aus Pernitz als Autor und Christian Handl als Fotograf mit viel Gefühl aus dem benachbarten Triestingtal in Wort und Bild festgehalten haben – einerseits als Bestandaufnahme, andererseits als Bewusstmachung für Einheimische und Besucher, wie anmutig, geschichts- und geschichtenträchtig diese Region von Rohr bis Piesting ist, die auch als „Biedermeiertal“ beworben wird.

Und es ist ihnen gelungen! Bei der offiziellen Buchpräsentation am 5. Oktober im voll besetzten Festsaal Waldegg – einer äußerst schwungvollen Veranstaltung mit musikalisch ganz toller Umrahmung durch „Die Biedermeier“ - konnten sich jede Menge Piestingtalerinnen und Piestingtaler selber davon überzeugen sowie gleich auch ein signiertes Exemplar erwerben und mit nach Hause nehmen.

Der rund 270seitige Bildband mit Geschichte und Geschichten ist ab sofort im Buchhandel – allen voran beim Kral-Verlag in Berndorf, aber auch bei ausgewählten Verkaufsstellen im Piestingtal und allen 8 Piestingtal-Gemeinden als Hardcover im Format 21 x 29,5 cm zum Preis von € 29,90 erhältlich…und ein ideales Geschenk…schließlich  naht auch Weihnachten schon mit Riesenschritten!

   

                                                         Dirndlgwandsonntag 2016

Bei strahlendem Wetter fand der heurige Schneebergland-Dirndlgwandsonntag im Rahmen des Dorffestes Waidmannsfeld am Sonntag, dem 11. September 2016 statt.

Zahlreiche Dirndln aus den 18 Regionsgemeinden wurden präsentiert - unter anderem auch von der amtierenden Dirndlgwandprinzessin vom Schneebergland, Isabella Mayer.

Die BesucherInnen konnten etliche regionale Köstlichkeiten bei Vorführungen durch die Waidmannsfelder Schuhplattler und die Musikkapelle Waidmannsfeld genießen.

   

                         Im Schneebergland fand erstmals ein Botschafter-Treffen statt!

 

Nobel, nobel…das Schneebergland als Ort für ein Botschaftertreffen! JA! Für ein erstes Treffen der Schneebergland-Regionsbotschafter! Ihres Zeichens allesamt engagierte Mithelfer in der Bewerbung der Gemeinsamen Region Schneebergland.

Konkret sind dies Mag. Robert Schmid von Wopfinger Baumit für den Bereich Wirtschaft, Andreas Mohr-Sederl von der Fruchtwelt Mohr-Sederl in Zweiersdorf für den Bereich Kulinarik/Tourismus, Schneebergland-Krimiautorin Mag. Dr. Jacqueline Gillespie aus Miesenbach für den Bereich Geschichte/Brauchtum, der Begründer der Raimundspiele Gutenstein – Adi Reuscher - für den Bereich Kunst & Kultur sowie die Schwestern Schwarz und Reichenfelser von Trachten Köstler für den Bereich Regionale Identität/Vermarktung, die den Verkauf der Schneebergland-Tracht organisieren.

Gemeinsam mit Obmann, Obmann-Stellvertreter sowie Management der Kleinregion Schneebergland Bgm. Josef Laferl, Bgm. Roland Braimeier und DI Martina Sanz wälzten die Regionsbotschafter/innen Ideen zu zukünftigen Zusammenarbeitsmöglichkeiten.

Beschlossen wurde bei dieser ersten Zusammenkunft einmal die Verlinkung von gegenseitigen Informationen über die Botschafter-Firmenhomepages bzw. Veranstaltungshomepages und die Schneebergland-Homepage.

Überdies sagten die Botschafter ihre Unterstützung in der aktiven, gemeinsamen Bewerbung des Schneeberglandes direkt über die Firmenstandorte der Botschafter bzw. über deren laufende Veranstaltungen mittels Schneebergland-Prospektständern samt passendem Prospektmaterial, Schneebergland-Fahnen, Schneebergland-Klebeetiketten sowie Weitergabe der beliebten Schneebär Mal-Lesebücher eventuell samt Stiften an Kinder, die mit Kunden mitkommen, bei diesem ersten Treffen gerne zu.

   

              „Schneebergland-Bürgermeister zu Besuch bei Schneebergland-Rallye 2016“

 

   

Am Bild: Regionsobmann-Schneebergland Bgm. Josef Laferl, Bezirksförster Ing. Michael CHRISTIAN, Rennfahrer Thomas Zeltner, Hermann Neubauer und Gerwald Grössing, Obmann IG-Piestingtal Bgm. Roland Braimeier, Bürgermeister von Rohr Christian Wagner, Rennfahrer Raimund Baumschlager und Bruno Gruber von Bauholz Gruber


Piestingtal-Radweg bereit für Saison 2016!

Bereits seit mehr als 20 Jahren verbindet nunmehr schon der allseits beliebte Piestingtal-Biedermeiertal-Radweg alle 8 Mitgliedsgemeinden des Tals entlang der Bundesstraße 21. Grund genug für die Bürgermeister, sich wieder einmal persönlich und direkt vor Ort einen genauen Überblick über den Allgemein-Zustand des Radweges und der Anlagen entlang dieser Verbindung anzuschauen. Ende Mai trafen sich die Kollegen, um sämtliche sofort zu behebende Mängel zu begutachten und deren Beseitigung gerecht untereinander aufzuteilen. Derzeit wird der Radweg an einigen Stellen von behindernden Randbepflanzungen freigeschnitten, schadhafte Brückenteile werden instandgesetzt, Bänke erneuert und Hinweisschilder gereinigt. Somit steht einer sicheren und vergnüglichen Radler-Saison am Piestingtal-Radweg nichts mehr im Wege!  

 

Schneebergland als nö-weite Modellregion für öffentlichen Verkehr?

Mit tatkräftiger Unterstützung durch Ing. Manfred Dwornikowitsch aus Pernitz und den Mitarbeiterinnen der NÖ.Regional.GmbH wurde Anfang 2016 eine eigene Arbeitsgruppe mit dem Titel „Zukunft öffentlicher Verkehr im Schneebergland“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Mobilitätsbeauftragten und Interessenten aller 18 Schneebergland-Regionsgemeinden wurden in drei Arbeitsgruppensitzungen Lösungsansätze erarbeitet, um die Entflechtung des derzeit bestehenden Parallelverkehrs von Bus und Bahn entlang der Gutensteiner- sowie der Puchbergerlinie zu forcieren und die Wünsche der Bevölkerung nach Abstimmung mit den Regionsbürgermeistern gesammelt an den Verkehrsverbund Ostregion zu übermitteln.
Letzte Woche fand dazu das Abschluss-Treffen statt, welches nun folgende Bilanz zieht: Die 18 Schneebergland-Gemeinden werden zusammen eine Resolution verabschieden, in der man zum Erhalt sowie zur Elektrifizierung der bestehenden Bahnlinien bis Gutenstein und Puchberg am Schneeberg appelliert, die Erhöhung der Taktfrequenz in Hauptverkehrszeiten fordert sowie die Neuanlage sämtlicher regionaler Buslinien ergänzend zum bestehenden Bahnangebot mit konkreten Linienführungen quer durch die Region vorschlägt.
Da eine derartige Entwicklung von Verkehrserfordernissen direkt aus einer Region heraus in NÖ derzeit einmalig ist möchten die 18 Regionsbürgermeister diese Resolution im Herbst 2016 in feierlichem Rahmen an die zuständigen Landesräte übergeben.

 

Haus- und Sanierungsmesse Schneebergland 2016: Alles neu macht der Mai!

Die heurige, insgesamt vierte Haus- und Sanierungsmesse Schneebergland bot den zahlreichen Besuchern wieder allerlei Neuigkeiten und Raffinessen rund um Zimmerei, Tischlerei, Spenglerei, Fassadengestaltung, Elektro und Heizung.
Aber auch die Elektromobilität kam nicht zu kurz. Interessierte konnten vor Ort – heuer erstmals am Eisschützenplatz in Puchberg am Schneeberg, direkt bei der Ortseinfahrt und gegenüber der Talstation der Schneebergbahn - ein Elektroauto probefahren! 

Bei ausnahmsweise herrlich warmem Wetter ließ es sich dann auch gemütlich auf die große Verlosung warten, die dem glücklichen Gewinner Erich Cihlar aus Puchberg einen Ryobi Akkuschrauber 18 V bescherte.

 

Schneebergland: Amtsleiter und Bürgermeister entscheiden gemeinsam über zukünftige Aktivitäten!

Erstmals seit längerer Zeit trafen sich am 20. April in der Weinstube Goldfuß in Bad Fischau-Brunn Amtsleiter und Bürgermeister des Schneeberglandes, um aktuelle Details und die Zukunft des Schneeberglandes zu besprechen.  Punkt 1 der Tagesordnung war die Abstimmung des Kleinregionsmanagements durch DI Martina Sanz mit den Amtsleiter/innen. Der Sinn kleinregionaler Zusammenarbeit sowie die Entstehungsgeschichte rund um die neue kleinregionale Strategie 2016-2020 wurde mit Unterstützung von „Schneebergland-Regionalberaterin“ Christine Hofbauer von der NÖ.Regional.GmbH erläutert und aktuelle Informationen weitergegeben. Die Amtsleiter/innen wiederum genehmigten die aus den beiden bereits durchgeführten Workshops entstandenen Themen der Strategie für die nächsten 5 Jahre und sagten ihre weitere organisatorische Unterstützung in der Umsetzung der Aktivitäten zu. Großer Wunsch aller: In Zukunft sollen wiederum regelmäßig Amtsleitertreffen stattfinden, um noch mehr „zusammenzuwachsen“ und die laufenden Aktivitäten gut abzustimmen. Der Besuch der jeweiligen anderen 17 Gemeindeämter zum besseren Kennenlernen stieß dabei auf sehr große Zustimmung.
In der zweiten Hälfte, in der sich alles um das Thema Glasfaser für die Schneebergland-Gemeinden drehte, stießen auch die Regionsbürgermeister dazu. Der Grobplaner für das Schneebergland, Herr Ing. Christian Kornfeld von der Kornfeld ZT-GmbH aus Wiesmath informierte die TeilnehmerInnen über die Vorgehensweise in der Grobplanung für die gesamte Region und stand für alle Detailfragen in der Planung und Umsetzung zur Verfügung.

In naher Zukunft erwartet also sowohl die Bürgermeister(in) als auch die Amtsleiter/innen der Gemeinsamen Region Schneebergland wieder einmal jede Menge Arbeit!

   



Schneebergland ist mit dabei bei Landesausstellung Wr. Neustadt 2019!

 

2019 mag noch weit weg sein, dennoch laufen bereits jetzt die Vorarbeiten zur Landesausstellung auf vollen Touren. Die 18 Mitgliedsgemeinden der Gemeinsamen Region Schneebergland haben in einer Sitzung am 11. April 2016 bereits die nächsten Schritte abgestimmt.

Der Beschluss der 18 Regionsbürgermeister lautete, in allen Gemeinden ehestmöglich Attraktionen und Highlights sowie Infrastruktur zu Kulinarik/Nächtigungsmöglichkeiten und mögliche Package-Angebote zur regionalen Unterstützung des Angebots in Wiener Neustadt zu sammeln…was wiederum nachhaltig der Region durch bessere Vermarktung unserer Möglichkeiten sowie höhere Besucherfrequenz zugutekommen soll. Die für die  Landesausstellung 2019 in diesem Zusammenhang vorgegebenen Themen für das Schneebergland umfassen die Bereiche Lebens-, Natur- und Landschaftsraum, Aktivitäten und Bewegung in den Bergen, Inspiration und Kreativität sowie Verkehr und Mobilität.

Bei einem weiteren Termin Ende April 2016 sollen alle 18 Bürgermeister ihre Gemeinde-Ergebnisse diesbezüglich untereinander besprechen und abstimmen. Danach werden alle geplanten Aktivitäten durch das Kleinregionsmanagement schriftlich zusammengeführt und als „Gemeinsames Ganzes“ der Gemeinsamen Region Schneebergland bei der nächsten Sitzung in Wiener Neustadt vorgelegt.

 

   

 


Schneebergland 2016-2020: Projekte und Aktivitäten festgelegt!

 

Nachdem im Jänner 2016 im Hubertushof Fromwald bereits viele mögliche Projekte und Aktivitäten für die zukünftige Entwicklung des Schneeberglandes bis 2020 definiert wurden, unterzog man diese beim zweiten Treffen Mitte März 2016 einer weiteren Schärfung und legte die wichtigsten und nächsten Umsetzungs-Schritte fest.

Mit dabei waren wieder zahlreiche ProjektpartnerInnen aus der und um die Region Schneebergland sowie alle bereits bisher engagierten Leute in der Regionsarbeit. Unterstützt wurde die Veranstaltung nochmals von den RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.GmbH.

Hier die „Top Ten“-Liste für das Schneebergland laut Punktebewertungen aller TeilnehmerInnen:

1.Zusammenschluss zur Klima- und Energiemodellregion Schneebergland,

2.Regionale Produkte forcieren,

3.Schneebergland-Logo noch besser vermarkten,

4.Mobilitätslösungen punktgleich mit Ausbau Infrastruktur Elektromobilität,

5.Überarbeitung Fahrradinfrastruktur,

6.Bewusstseinsbildende Maßnahmen zu Natur- und Umweltressourcen,

7.Betreubares Wohnen ausbauen punktgleich mit Sicherung der Regionalbahnen

8.Qualitätssiegel Schneebergland wieder aktivieren, punktgleich Vernetzung von Amtsleitern

9.Facharbeitermangel in Produktionsbetrieben entgegenwirken punktgleich mit Crowdfunding für Projektideen (MIRI), Hochwasserschutz, Attraktivierung und Belebung Wanderbereiche sowie Einheitliche Struktur bei den Gemeindehomepages

10.Erfolgsgeschichten vermarkten und für Start-Ups nutzen punktgleich mit Kunst&Genuss-Qualitätsplattform sowie Umfrage „Was erwartet die Jugend?“

 

In den nächsten 5 Jahren tut sich also wieder jede Menge im Schneebergland!

   

 


                 Projektwettbewerb 2016 der NÖ Dorf- und Stadterneuerung -

                wir waren gleich mit 3 innovativen Ideen unter den Finalisten!

Die NÖ Dorf- und Stadterneuerung führte am 23. Februar bereits zum 7. Mal einen Projektwettbewerb durch, bei dem die besten Projekte aus sechs verschiedenen Themenbereichen nach verschiedenen Kriterien bewertet und danach gekürt wurden.

Das Schneebergland war bei den insgesamt 89 eingereichten Projekten gleich mit drei Projekten unter den Finalisten um die ersten drei Ränge!

In der Kategorie „Bildung, Kultur, Freizeit“ waren die Volksschule Winzendorf-Muthmannsdorf mit dem Projekt „Sprach- und interkulturelle Kompetenz vom Kindergarten bis in die Schule“ sowie die Gemeinsame Region Schneebergland mit ihrem „Schneebergland-Lapbook“ unter die Finalisten gekommen. Im Themenbereich „Siedeln, Bauen, Wohnen“ konnte die Marktgemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf mit der Neugestaltung ihres Bahnhofsplatzes punkten.

Also insgesamt drei tolle innovative Ideen, die in den letzten Jahren in unserer Region zum gelungenen Projekt wurden! Dafür erhielten alle Projektträger eine besondere Würdigung durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sowie Maria Forstner, der Obfrau der NÖ Dorf- und Stadterneuerung.

   

   

 

Schneebergland – Kultur & Tourismus?

So lautete der interessante Titel der Kooperationsveranstaltung von Kleinregion, Erlebnisregion und Kulturinitiative Schneebergland im Gauermann Museum Miesenbach am 12.2.2016. Man war gespannt.  Es kamen viele, Honoratioren aus Stadt und Land, von regionalen Partnerorganisationen, Kultur und Wirtschaft, ebenso Künstler und Kunstinteressierte, all jene mit einem Wort, denen das Schneebergland am Herzen liegt.

Was schon im Sommer mit der Kulturinitiative U-Bergbahn seinen Anfang genommen hat, wurde hier weiter und auch ausgeführt. Das Ziel ist eine Verbindung von Kulturveranstaltern und Kunstschaffenden unterschiedlichster Richtungen aller 18 Gemeinden der Region Schneebergland rund um den Schneeberg und die Hohe Wand, das gemeinsame Auftreten, die Kooperation. Wobei in drei Kategorien unterschieden wird. Die erste Kategorie umfasst die Bildende Kunst, die Musik, den Tanz, das Kabarett sowie die Literatur, die zweite Kategorie  das Kunsthandwerk und Hobby, und die dritte Kategorie die Veranstalter. Eine Kulturverbindung von Rohr im Gebirge bis hinaus nach Wiener Neustadt und Neunkirchen, so gesehen ein kultureller Durchbruch, der geografische Höhen und Tiefen überwindet.

Kunst und Kultur würden demzufolge eine Belebung und Stärkung erfahren, und gleichzeitig wäre der hohe Stellenwert, den Kunst und Kultur im Schneebergland genießt, für jedermann ersichtlich und auch fühlbar, und somit ein Anreiz für Touristen, Gäste und auswärtige Künstler. Ein Projekt, das sich nicht von heute auf morgen realisieren lässt, sondern Zeit in Anspruch nimmt. So wurden im Sommer 2015 für diese Entwicklung und das Erreichen dieses Ziels großzügige hundert Jahre angedacht und fanden damals in der futuristischen Plakatserie 2115 ihren Niederschlag.

Gar so lange wird man aber nicht ausharren müssen, sondern zu neuen Ufern aufbrechen können. Denn schon im Jahr 2019 findet in Wiener Neustadt,aufgrund der geografischen und historischen Bedeutung, die Niederösterreichische Landesausstellung statt.

Alles in allem ein sehr aufschlussreicher und informativer Abend, der an keinem besser gewählten Ort hätte stattfinden können. Im Gauermann Museum, wunderbar musikalisch umsorgt, mit regionalen Produkten kulinarisch verwöhnt.

Verfasst von: Mag.Dr. Jacqueline Gillespie

 


                          Schneebergland erarbeitet Strategie 2016 - 2020!

Nachdem in der Gemeinsamen Region Schneebergland bereits seit 2007 fleißig an der regionalen Entwicklung der insgesamt 18 Gemeinden gearbeitet und zahlreiche hervorragende Aktivitäten und Projekte auf Schiene gebracht wurden, war es nun an der Zeit, für die nächsten fünf Jahre wieder ein neues Arbeitsprogramm zu erstellen.

Zu diesem Zwecke luden der Obmann der Gemeinsamen Region Schneebergland – Bgm. Josef Laferl – und Kleinregionsmanagerin DI Martina Sanz am 13. Jänner 2016 zum ersten Strategie-Erarbeitungs-Workshop in den Hubertushof Fromwald in Bad Fischau-Brunn.

Ihrem Aufruf folgten rund 40 Interessierte, darunter zahlreiche Bürgermeister, GemeindevertreterInnen, bisher bereits aktive Arbeitsgruppenleiter sowie etliche VertreterInnen von regionalen Partnerorganisationen im und rund um das Schneebergland.

In mehr als vier Stunden machten sich die TeilnehmerInnen Gedanken über zukünftige Projekte zu vorgegebenen - an die Strategie des Landes NÖ angepasste - Themen wie Kleinregionale Identität und Marketing, Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Natur und Umwelt, Verwaltung und Bürgerservice, Technische Infrastruktur und Mobilität, Gesundheit und Soziales, Freizeit und Naherholung sowie Raumentwicklung. Organisatorisch unterstützt wurde die Region dabei von den RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.GmbH.

Letztendlich entstand aus diesem ersten Ideenworkshop eine beeindruckende Liste an möglichen Aktivitäten für die nächsten fünf Arbeitsjahre in der Gemeinsamen Region Schneebergland. Alle Vorschläge werden bei einem nächsten Termin, welcher noch im März 2016 geplant wird, weiter ausgearbeitet und einer Bewertung sowie anschließenden Reihung hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und notwendiger organisatorischer Rahmenbedingungen unterzogen.

Danach sollte einer weiteren erfolgreichen Zukunft in der Zusammenarbeit der 18 Gemeinden der Gemeinsamen Region Schneebergland nichts mehr im Wege stehen!

   
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